Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Worklano · Stand 14.06.2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragsgegenstand
Diese AGB gelten für die Nutzung der Software-as-a-Service-Anwendung Worklano (nachfolgend "Dienst"), bereitgestellt von Ruwen Schwamm, Vor dem Bruche 16, 49163 Bohmte.
Worklano stellt registrierten Unternehmen ein Werkzeug zur Erstellung, Verwaltung und White-Label-Gestaltung von Angeboten, Verträgen und Rechnungen bereit.
Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, nicht an Verbraucher. Mit der Registrierung bestätigt der Nutzer, in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zu handeln.
§ 2 Vertragsschluss und Konto
Mit der Registrierung gibt der Nutzer ein Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrags ab. Der Vertrag kommt mit Freischaltung des Kontos zustande.
Der Nutzer ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und für die Richtigkeit seiner Angaben zu sorgen.
§ 3 Testphase, Preise und Zahlung
Neue Konten erhalten eine kostenlose Testphase von 14 Tagen. Nach Ablauf ist für die weitere Nutzung ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich.
Das Grundabonnement beträgt 29 € pro Monat (enthält ein Gewerk); jedes weitere freigeschaltete Gewerk kostet 15 € pro Monat zusätzlich. Maßgeblich ist die jeweils im Konto und auf der Preisübersicht ausgewiesene aktuelle Preisliste.
Der Betreiber ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG; es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen, die genannten Preise sind Endpreise.
Das Abonnement wird monatlich im Voraus abgerechnet. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe.
§ 4 Laufzeit und Kündigung
Das Abonnement hat eine Laufzeit von einem Monat und verlängert sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern es nicht zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt wird. Es besteht keine Mindestlaufzeit.
Die Kündigung ist jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums über die Kontoeinstellungen bzw. das Stripe-Kundenportal möglich. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 5 Kein Widerrufsrecht
Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB). Ein verbraucherrechtliches Widerrufsrecht (§§ 312g, 355 BGB) besteht daher nicht.
§ 6 Pflichten des Nutzers / Inhalte
Der Nutzer ist allein verantwortlich für die von ihm eingegebenen Inhalte und Endkundendaten sowie für die rechtmäßige Verwendung der erstellten Angebote, Verträge und Rechnungen gegenüber seinen Kunden.
Worklano stellt lediglich technische Vorlagen bereit; diese ersetzen keine rechtliche oder steuerliche Beratung. Für die rechtliche Wirksamkeit und steuerliche Korrektheit seiner Dokumente ist der Nutzer selbst verantwortlich.
§ 7 Verfügbarkeit
Wir bemühen uns um eine hohe Verfügbarkeit des Dienstes, schulden jedoch keine ununterbrochene Erreichbarkeit. Wartungsarbeiten sowie Störungen außerhalb unseres Einflussbereichs (insbesondere bei eingesetzten Dienstleistern) bleiben vorbehalten.
§ 8 Haftung
Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Für den Verlust von Daten haften wir nur, soweit der Nutzer eine zumutbare, regelmäßige Datensicherung (z. B. über die bereitgestellte Exportfunktion) sichergestellt hat.
§ 9 Preisänderungen
Wir sind berechtigt, die Preise für die Zukunft anzupassen. Eine Preisänderung wird dem Nutzer mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform (z. B. per E-Mail) angekündigt.
Ist der Nutzer mit der Änderung nicht einverstanden, kann er den Vertrag bis zum Wirksamwerden der Änderung zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen (Sonderkündigungsrecht). Erfolgt keine Kündigung, gilt die Änderung als angenommen; hierauf wird in der Ankündigung gesondert hingewiesen.
§ 10 Änderung dieser AGB
Wir können diese AGB anpassen, soweit dies zur Anpassung an geänderte Rechtslagen, Rechtsprechung oder veränderte technische/wirtschaftliche Rahmenbedingungen erforderlich ist. Änderungen werden dem Nutzer mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt.
Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen des Schweigens wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen. Im Falle eines Widerspruchs steht beiden Parteien ein Kündigungsrecht zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums zu.
§ 11 Daten bei Vertragsende
Der Nutzer kann seine Daten jederzeit und insbesondere vor Vertragsende über die im Konto bereitgestellte Exportfunktion ausleiten.
Nach Vertragsende werden die Konto- und Nutzungsdaten innerhalb einer angemessenen Frist gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen (vgl. Datenschutzerklärung).
§ 12 Datenschutz / Auftragsverarbeitung
Soweit der Dienst personenbezogene Endkundendaten im Auftrag des Nutzers verarbeitet, gilt ergänzend der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), der Bestandteil dieses Vertrags ist.
§ 13 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Betreibers.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.